#20 Wir reisen in ein neues Land

17. September 2019

Nachdem wir die letzten Sachen gepackt hatten, holte uns ein Grab-Fahrer (Grab = Taxi-App) ab und fuhr uns erneut zum Shopping Center. Unser Gepäck stellten wir in der „Mai Mai Tourist Information“ ab. Dafür bezahlten wir ca. 4,00 Euro. Wir mussten noch einige Sachen einkaufen und waren hier am richtigen Ort mit all den Dingen, die wir brauchten. Am Vortag riss eine von Levis Sandalen. Trotz Sekundenkleber war diese nicht zu retten und damit konnte er natürlich nicht mehr rumlaufen. Daher ging es als erstes in einen Schuhladen. Nach der Anprobe verschiedener Modelle, kauften wir ihm ein neues Paar Sandalen, die für eine Zeit mit ihm „mitwachsen“ konnten. Für mich gab es einen neuen Badeanzug, denn mein alter löste sich am Rücken schon total auf. Snacks für den Flug durften auch nicht fehlen. Nachdem alles Nötige besorgt war, aßen wir noch etwas. Anschließend nahmen wir ein „Bluebird“ Taxi und fuhren zum Flughafen. Beim Sicherheitscheck wurde unser Reisebesteck abgenommen, welches wir mitgenommen hatten, um auf Plastikbesteck verzichten zu können. Der Plan scheiterte. Der Mitarbeiter vom Flughafen wurde für das Entwenden von Levi mit bösen Blicken bestraft.

Unsere Flüge verliefen reibungslos und wir waren vom Service bei „Malindo Air“ begeistert. Das unerwartete Essen war super, die Sitze sehr bequem und es gab sogar ein Unterhaltungsprogramm.

Und dann war es soweit. Wir landeten in unserem zweiten Land auf unserer Reise; Sri Lanka. Ursprünglich lautete unser Plan, im Flughafen in Colombo für 40$ pro Person ein „Visa on Arrival“ zu kaufen. Doch kurz vor unserer Anreise wurden die Visabestimmungen geändert. So hatten wir die Erlaubnis für 30 Tage kostenlos in dem Landzu bleiben. Das passte uns natürlich sehr gut und unser Budget freute sich.

Nachdem wir unser Gepäck vom Band genommen hatten, holten wir Sri Lanka Rupien ab und besorgten uns eine Sim-Karte. Währenddessen schlief Levi auf dem Gepäckwagen ein und wir entschieden uns dafür, mit einem Taxi zu unserer Unterkunft, der „Ryan Residence“, zu fahren.

Und obwohl wir mitten in der Nacht ankamen, erwarteten uns zwei freudestrahlende Männer, die uns das Zimmer zeigten. Nachdem wir Levi in das Bett gelegt hatten, boten Sie uns sogar eine Kanne Schwarztee an. Das war eine sehr angenehme Begrüßung und wir nahmen das Angebot dankend an.

18. September 2019

Am Morgen standen wir auf und gingen auf die Dachterrasse, um zu frühstücken. Uns erwartete ein tolles westliches Frühstück, mit allem, was man sich nur wünschen kann. Wir konnten Essen bis wir satt waren. Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, machten wir einen Spaziergang durch den Ort „Negombo“, der nicht besonders einladend war. Wir gingen zum Strand und setzten uns in den Sand. Es dauerte nicht lange, da kamen die ersten Menschen auf uns zu und fragten, wie wir heißen. Wir machten einige Fotos und setzten uns danach wieder hin, um den tosenden Wellen zuzuschauen. Den Abend ließen wir in einem Touri – Restaurant ausklingen. Es war leider recht teuer und auch nicht wirklich gut, aber es gab einen kleinen Spielplatz und das war natürlich gut für Levi. Die ersten Tage in einem neuen Land beziehungsweise in einem neuen Ort sind meistens übrigens gar nicht so leicht. Man muss sich zurechtfinden, die Sitten kennenlernen, sich anpassen, sich mit der Währung anfreunden und neue Strukturen finden. Deswegen lassen wir es die ersten Tage meistens auch sehr ruhig angehen, um in Ruhe ankommen zu können.

19. September 2019

Am nächsten Morgen standen wir auf und es regnete. Es regnete und regnete und wollte nicht mehr aufhören. Wir sahen viele Echsen herum flitzen und überall waren Raben, soweit das Auge reicht. Irgendwie eine unheimliche Stimmung. Aber Levi freute sich über den Regen, rannte in den Schauer, tanzte, planschte und war sehr vergnügt. In den letzten Monaten auf Bali hatten wir nicht einmal Regen. Unsere Gastgeber gaben uns für das Mittagessen einen Tipp, dem wir jetzt nachkommen wollten. Wir bestellten uns ein Tuktuk und fuhren zu einem kleinen Restaurant, welches von Einheimischen geführt wurde und lokale Speisen bot. Aufgebaut war ein Buffet. Wir entschieden uns für die vegetarischen Varianten und bezahlten inklusive Wasser umgerechnet nur einen Euro pro Person (Levi musste nicht einmal etwas zahlen). Wir waren baff, denn das Essen war wirklich, wirklich lecker. Abends aßen wir etwas von einem kleinen Straßenstand und bezahlten wieder sehr wenig, für zwei sehr große Portionen. Levi bekam auch noch eine Kugel Erdbeereis.

Veröffentlicht von losgerollt

Wir sind seit dem 19.07.2019 auf Weltreise und können unser Glück immer noch kaum fassen. Für uns gibt es nichts Schöneres, als ganz viel Zeit mit der Familie zu verbringen und fremde Orte zu entdecken.

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