#19 Bali Reisetipps

„Wir waren bereits 2018 auf Bali. Damals machten wir den Fehler, dass wir uns eine Unterkunft für den gesamten Zeitraum unseres Aufenthaltes im Süden der Insel gebucht hatten. Nach unserer Ankunft wurde uns schnell klar, dass wir uns nicht wohlfühlen würden. Das Hotel war erste Klasse, keine Frage. Die Umgebung war es aber nicht. Deshalb machten wir das beste aus der Situation und starteten jeden Tag zu einem Ausflug. Und wenn wir nicht in genau diesem Hotel untergekommen wären, dann hätten denI Gede wohl nie kennengelernt. Zu der Zeit arbeitete er dort nämlich als Fahrer und Guide. Von den Ausflügen, die wir hinter und haben, möchten wir gerne über den ein oder anderen ein paar Zeilen berichten.“

Ubud

Monkey Forest

Der Monkey Forest ist eine grüne Anlage, in der sich ziemlich viele Affen frei bewegen können. Das Gelände ist teilweise von einem Zaun umgeben. Die Affen können sich dadurch aussuchen, ob sie sich innerhalb oder auch außerhalb der Anlage aufhalten möchten.
An sich hat es uns ganz gut gefallen, aber es waren schon wirklich viele Urlauber dort, was den Scharm nahm. Auch vor den Affen muss man sich ein bisschen in Acht nehmen. Nicht selten verschwinden Dinge wie zum Beispiel Sonnenbrillen, Mützen, Kameras oder Snacks. Beim Versuch die Sachen festzuhalten, bzw. zurück zu ziehen, wurden Besucher wohl auch schon gebissen. Vor allem auf Snacks sollte man hier verzichten und Schmuck im Rucksack verstauen. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber eine Situation war uns trotzdem ein wenig unheimlich. Levi lief vor uns über einen schmalen Weg und plötzlich sprang ein winzig kleines Babyäffchen auf Levi und kletterte an seinem Bein hoch. Levi erschrak sich total, fing an zu weinen und sogar zu schreien. Der kleine Affe sprang wieder von Levi herunter. Soweit, so gut. Wir machten uns nur Sorgen, weil plötzlich von allen Seiten große Affen kamen und wir ja nun nicht wussten, was diese vorhaben.

Lief aber alles sehr entspannt ab, Levi konnte sich recht schnell beruhigen und die Affen blieben alle brav dort, wo sie waren. Allerdings blieb bei Levi die Angst, dass ein weiterer Affe ihm zu nahe kommen könnte. Deshalb machten wir uns bald auf den Rückweg.

Tegalalang Reisterassen

Zu dieser Sehenswürdigkeit können wir nicht viel sagen, denn als wir dort waren, fanden wir bereits abgeerntete Felder vor. Somit war die Landschaft nicht mit einem saftigen Grün geziert, sondern eher mit einem trockenen Braun. Wir haben viele schöne Bilder gesehen, aber ich würde mir glaube ich nicht mehr die Mühe machen, um sie mir auf einer anderen Balireise nochmal anzusehen. Bei einer Rundreise in Bali entdeckt man immer mal wieder schöne Reisterrassen, da der Reis bis zu drei mal im Jahr neu gepflanzt wird und gefühlt jeder Reisbauer einen anderen Zyklus hat.Ist also ein Feld gerade abgeerntet könnte woanders eine grüne Reisterrasse deinen Weg kreuzen. Wir haben übrigens gehört, dass die Jatiluwih Reisterassen definitiv das schönere und weniger besuchte Highlight sein soll. Das werden wir nächstes Mal wohl prüfen.

Einer der Vulkane Balis ❤

Schaukeln

Jaa, geschaukelt haben wir auch, ABER. Man muss dazu sagen, dass es nicht nur ein ganz schöner Kraftakt ist, sondern dass es außerdem total überfüllt ist und einem nicht wirklich etwas geboten wird, für den hohen Preis, den man bezahlt. Würden wir definitiv kein zweites Mal machen.

Campuhan Ridge Walk

Dieser Ort hat uns total verzaubert. Ein Bergzug, auf dem sich oben ein Weg befindet, den man entspannt entlanglaufen kann. Rechts und links ist ganz viel grün und hin und wieder steht da plötzlich eine Palme. Am Ende kommt man an ein paar Shops vorbei, welche Getränke und Gemälde verkaufen und das war’s auch schon. Aber die Atmosphäre entlang des Weges ist atemberaubend und als kleinen Bonus waren wir fast die einzigen an diesem Ort. Wir drängten uns nicht mit anderen Schaulustigen den Weg entlang, sondern konnten genießen. Ein absolutes „Must – Do“ auf Bali.

Andere Orte

Green Bowl Beach

Dieser Strand im Süden auf der Bukit Halbinsel hat uns während unseres Beachhoppings am besten gefallen. Wenn man auf dem kleinen Parkplatz ankommt muss man erstmal einige Treppen hinunter steigen. Währenddessen begegnen einem zerbrochene Stufen und freche Affen. Dafür hat man die ganze Zeit den Blick auf das Meer. Unten angekommen sieht man den grün bewachsenen Felsen, den man gerade noch runter gegangen ist. Im Gestein befinden sich einige Höhlen, die schattige Plätze bieten. Als wir da waren, war der Strand glücklicherweise nicht so überfüllt. Es war gerade Ebbe, was Schwimmen unmöglich machte Dafür wurde aber das Plateau sichtbar und wir haben uns auf die Suche nach Krebsen und Seesternen begeben.

Turtle Conservation and Education Center

Ein toller Ort, wie wir finden. Denn diese Organisation sorgt dafür, dass Schildkröten nicht aussterben. Sie kümmert sich um verletzte Tiere, sammelt Eier auf und bietet den Jungtieren Schutz, um nicht direkt von Menschen, Affen, Vögeln oder Hunden gefressen zu werden. Die Organisation klärt die Menschen bezüglich Artenschutz auf und setzt sich für das Wohl der Schildkröten ein. Wir bekamen eine kleine Führung von einer deutschen Freiwilligen. Sie zeigte uns verschiedene Becken und beantwortete Fragen. Wir hatten einen netten gemeinsamen Vormittag. Am Ende „suchten“ wir uns drei kleine Schildkröten aus, die bereit waren, um im Meer ausgesetzt zu werden. Die kleinen Tierchen kamen in einen Eimer und dann fuhren wir zu einem nahegelegenen Strand. Dort setzten wir die Schildkröten in den Sand und sahen ihnen dabei zu, wie sie sich den Weg in das Meer bahnten. Ein unglaublich süßer Anblick. Kostenpunkt lag meine ich bei 15 Euro pro Schildkröte, dazu erhielt man eine Urkunde und eine Kette mit einem Schildkrötenanhänger aus Holz. Der Eintritt in das Center war kostenfrei.

Gili Trawangan

Für einen Badeurlaub ist Bali nicht sehr geeignet, dafür bietet es sich aber an, mit dem Schnellboot auf die nahegelegenen Gili-Inseln zu fahren. Dort warten weiße Sandstrände, türkisfarbenes klares Wasser, viele bunte Fische und einige Schildkröten im Wasser. Wir entschieden uns für die „Partyinsel“ Gili Trawangan und lebten ein paar Tage in einem Bungalow in Strandnähe. Von den Partys bekamen wir allerdings überhaupt nichts mit, denn diese fanden auf der anderen Seite der kleinen Insel statt. Das lauteste, was wir erlebten, war die Moschee, die in unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft lag und uns mehrfach aus dem Schlaf gerissen hat. Die Tage verbrachten wir am Strand und mit Schnorcheln. Außerdem liehen wir uns ein Fahrrad, um ein bisschen über die Insel zu fahren. Denn motorisierte Fahrzeuge sind auf der Insel nicht erlaubt. Dafür gibt es ganz viele Kutschen, die über die Insel fahren. In eine solche wären wir aber niemals eingestiegen. Die abgemagerten Pferde taten uns einfach nur leid, wie sie den ganzen Tag Touristen und deren schweres Gepäck durch die glühend heiße Hitze beförderten. Also lieber den Griff zu einem Fahrrad wagen oder ein bisschen zu Fuß durch die Gegend ziehen.

Wasserfälle

Außerdem warten auf Bali unzählige Wasserfälle auf euch, außer die, die wir in der Vergangenheit sowieso schon genannt und vorgestellt haben, können wir euch den „Kanto Lampo“ und den „Tukat Kepung“ and Herz legen. Zwei Wasserfälle, die jedenfalls 2018 noch nicht überrannt waren von anderen Touristen und dann denen man gut seine Zeit verbringen kann.

Veröffentlicht von losgerollt

Wir sind seit dem 19.07.2019 auf Weltreise und können unser Glück immer noch kaum fassen. Für uns gibt es nichts Schöneres, als ganz viel Zeit mit der Familie zu verbringen und fremde Orte zu entdecken.

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