#44 Fazit Kambodscha

Nach drei Wochen in Kambodscha haben wir einen guten ersten Eindruck vom Land gewonnen. Zwar waren wir nur an drei Orten und haben ingesamt mehr organisatorische Dinge erledigt und am Blog weitergeschrieben, als die Umgebung erkundet, aber manchmal tun solche Pausen auch einfach nur gut. Wir haben Angkor Wat in Siem Reap erkundet und uns damit einen großen Traum erfüllt, haben in Kampot gechillt und haben notgedrungen Phnom Penh kennengelernt.

Angkor War war definitiv anders, als erwartet, aber trotzdem wunderschön. Ich denke rückblickend hat uns der Bayon Tempel am meisten gefallen.

Da wir ausschließlich mit dem Bus durch das Land gereist sind, haben wir vieles gesehen. Dabei haben wir auch die relativ schlechte Infrastruktur kennengelernt. Die Straßen sind in einem weniger guten Zustand, überall sind Baustellen und der Staub liegt durchgehend wie eine dünne Wand in der Luft. Und auch dreckig ist es, der Müll liegt einfach überall!

Ein weiterer unschöner Fakt ist, dass der Verkehr einfach fürchterlich ist. Die Straßen sind voll, wir haben oft im Stau gestanden und die Menschen brettern nur so durch die Gegend. Und auch hier gilt wieder, der stärkere fährt am rasantesten. Auch wurden wir Zeuge von einem Unfall. Es war wirklich kein schöner Anblick den blutenden Mann reglos auf dem Boden liegen zu sehen, den Motorradhelm noch auf dem Kopf. Bei dem Verkehr hier aber kein Wunder, dass wir dies früher oder später mitbekommen mussten.

Etwas, was uns im Moment häufig durcheinander gebracht hat, ist der Rechtsverkehr in Kambodscha. In den letzten 7 Monaten waren wir ausschließlich in Ländern unterwegs, in denen Linksverkehr herrscht. Somit war das eine größere Umstellung, als anfangs erwartet :-D.

Die Menschen im Kambodscha kamen uns freundlicher und herzlicher vor, als die in Thailand. In Thailand sind sie erst dann freundlich zu einem, wenn man sich kennt, beziehungsweise man befreundet ist. So jedenfalls ist unser Eindruck und wir sind froh darüber in so vielen Ländern so viele liebe, herzensgute Menschen unsere Freunde, sogar Familie nennen zu dürfen.

Auch das Essen in Kambodscha war wirklich gut und besonders im touristischen Siem Reap spottbillig. Es gab viele Currys, Suppen, Pizza und Bratnudeln, aber etwas wirklich landestypisches haben wir glaube ich nicht gegessen. Ehrlich gesagt fällt mir gerade auch nicht so richtig etwas kambodschanisches ein.

Generell müssen wir sagen, dass wir in den Unterkünften in Kambodscha überwiegend einen sehr guten Standard vorgefunden haben und man dieses Land recht einfach und günstig bereisen kann.

Veröffentlicht von losgerollt

Wir sind seit dem 19.07.2019 auf Weltreise und können unser Glück immer noch kaum fassen. Für uns gibt es nichts Schöneres, als ganz viel Zeit mit der Familie zu verbringen und fremde Orte zu entdecken.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten