07. September 2019
Die nächste Woche verbrachten wir damit das Erlebte zu verarbeiten, neue Kraft zu tanken, den Märkten einen Besuch abzustatten, Postkarten zu schreiben und zu diesen anschießend auch zu verschicken. Außerdem planten wir ein bisschen unseren Aufenthalt im nächsten Land, verbrachten Zeit mit unseren Freunden und schwammen im Pool. Abends guckten Nils und ich unsere Serie weiter, während Levi sich in unserem Bett breit machte.

Jeden Morgen spazierten wir am Strand. Immer begleitet von den beiden Hunden, die wir während unseres letzten Aufenthaltes so ins Herz geschlossen hatten. Sie waren tatsächlich beide noch da und die Freude darüber riesig.
15. September 2019
Erneut verabschiedeten wir uns vom geliebten Melaya, wir machten uns auf den Weg nach Kuta. Denn zwei Tage später sollte unser Flug von Denpasar über Kuala Lumpur (Malaysia) nach Colombo (Sri Lanka) gehen.
Wir mieteten uns eine kleine Villa mit zwei Schlafzimmern, zwei Badezimmern und einem Indoorpool für gerade mal 15 Euro die Nacht. Leider wurde kein Roller vom Vermieter organisiert, wie im Vorfeld besprochen. Deshalb blieben wir an dem Tag einfach in der näheren Umgebung und bestellten uns am Abend Essen per Lieferdienst „GoJek“. Wirklich nützlich, einige Apps.

Nachdem wir Levi unter viel Protest ins Bett gebracht haben, machten wir es uns auf dem Sofa bequem. Nach einer Weile hörten wir vermehrt komische, kratzige Geräusche. Wir guckten immer wieder umher, konnten aber nichts entdecken und glaubten zunächst daran, dass eine Katze auf dem Dach für die Geräusche sorgte. Auf dem Weg zur Toilette stellten wir dann aber fest, dass es eine andere Ursache gab. KAKERLAKEN. Ich ekel mich richtig vor diesen Viechern und war nicht gerade erfreut. Nils stürzte sich in den Kampf mit den Bestien und beseitigte die erste Kakerlake. Im anderen Badezimmer trat er fast auf das nächste Tier. Nach einer längeren Verfolgungsjagt erwischte er aber auch das. Völlig angeekelt entschieden wir uns dafür unser Moskitonetz über das Bett zu spannen, um wenigstens in Ruhe schlafen zu können. Mühsam befestigten wir das Netz an viel zu hohen Decken, einem Türrahmen und einem Schrank und kuschelten uns zu Levi ins gesicherte Bett.

16. September 2019
Am Montag bekamen wir dann einen Roller und fuhren Richtung Legian. Es war voll und der Verkehr stockte immer wieder. Viele der hupenden Fahrzeuge standen dicht gedrängt hintereinander, während andere Autos sich in die Schlange hereindrängten und die Motorräder auf die Gehwege auswichen. Chaos pur!! Wir wollten zum „Beachwalk Shopping Center“, um nachzusehen, ob es für den nächsten Tag eine Möglichkeit gibt, unser Gepäck in einer Aufbewahrungsstation unterzubringen. Denn wir mussten die Villa Mittags schon verlassen, unser Flug ging aber erst am späten Nachmittag und wir hatten keine Lust so viel Zeit im Flughafen zu verbringen.
Nachdem wir in dem Einkaufszentrum fertig waren aßen wir etwas und setzten uns an den Strand. Wir hielten die Füße ins Meer, spielten fangen und bauten Burgen. Wir beobachteten außerdem einige Surfer, die ihr Glück in den Wellen versuchten.