04. Oktober 2019
Im Laufe der Tage ging es Levi glücklicherweise wieder besser. Wir spielten, schliefen, gingen einkaufen, kochten und die Tage vergingen wie im Fluge. Es regnete immer wieder und wir unternahmen nicht viele spannende Dinge. An einem Samstag gingen wir spazieren, schlenderten durch eine schmale Straße, die von Verkaufsständen gesäumt wurde. Dort kauften wir ein paar Karten für Freunde und Familie und auf Levis Wunsch hin einen Tuktuk – Magneten. Danach gingen wir zum „Unawatuna Beach“. Der Strand ist zwar breit und angenehm, Schattenplätze gibt es aber kaum. Weit und breit ist alles mit Restaurants und Unterkünften zugebaut. Die Wellen waren ziemlich hoch und nicht wirklich dafür geeignet, um mit kleinerem Kind darin schwimmen zu gehen. Nachdem wir auf dem Rückweg einen Baum passierten, fiel plötzlich eine ziemlich große Schlange vom Baum herunter. Wir erschraken uns ziemlich, schauten ungläublig und gingen dann zurück in unser neues Zuhause.

An einem Montag standen wir früher auf als sonst und fuhren zum „Jugle Beach“. Den Strand kann man von zwei unterschiedlichen Seiten erreichen. Etwas versteckt liegt er und man erreicht ihn, nachdem man einige Stufen heruntergegangen ist. Zwischendurch sieht man Affen und alle möglichen Pflanzen. Der Strand hat uns um Längen besser gefallen, als der „Unawatuna Beach“. Es war leerer, ruhiger und das Wasser war einladend. Klar und sehr ruhig. Das Panorama bot eine grüne Bucht, welche umgeben von Felsen ist.

Unter all den Bäumen gab es viele schattige Plätze am Strand, Hängematten waren aufgespannt und im Hintergrund wuchs eine Menge Bambus. (Wir können übrigens einfach nicht nachvollziehen, dass sich andere Urlauber häufig einfach unter eine Palme legen, obwohl es häufig eine andere Möglichkeit geben würde, um an Schatten zu kommen. Das ist nämlich schon ganz schön gefährlich.
Sogar einen provisorischen Getränkestand gab es und ein Boot stand bereit, welches man sich mieten konnte, um eine Schnorchelntour zu unternehmen. Wir saßen im Sand, bauten eine Burg nach der anderen, schrieben Postkarten und gingen im Meer schwimmen.
Am frühen Nachmittag fuhren wir zurück, duschten uns, aßen zu Mittag und fuhren dann wieder mit dem Tuktuk zur Post. Dort kauften wir Briefmarken und gaben unsere Karten ab. Danach machten wir uns auf den Weg nach Galle, zum ehemaligen Fort. Dies ist eine alte portugiesische Festung. Dort gingen wir zwei Stunden lang spazieren, aßen ein Eis und schauten uns den weißen Leuchtturm an. Von den alten Mauern aus hat mein einen tollen Blick auf das Meer und die sich darin befindenden Felsen.
08. Oktober 2019
Und so schnell verließen wir Unawatuna auch schon wieder. Alle waren gesund und wir wollten endlich weiter, ins Hochland. Wir wollten mit dem Bus nach Ella. Und im Vorfeld dachten wir, dass dies bestimmt eine leichte Sache wird. In Sri Lanka kommt man mit dem Bus doch wirklich bis in jede Ecke kommt. Aber wir lagen falsch!
Einen direkten Bus gab es nicht. Der fuhr wohl nur sehr früh morgens oder abends. Nicht unsere Zeit. Nach kurzer Recherche setzen wir uns voller guter Dinge in den ersten Bus, der nach Martara fuhr. Dort tauschten wir den Bus, um bis nach Wellamaya zu fahren. Und von dort aus konnten wir dann nach Ewigkeiten den Bus nach Ella nehmen. Nachdem wir 7 Stunden später im beleuchteten Zentrum ankamen, fuhren wir das letzte Stück bis zur Unterkunft wieder mit einem der Tuktuks.

Im „Chamatka – Homestay“ erwarteten uns überraschte Gastgeber. Sie hatten ihre Buchungen nicht kontrolliert und waren gar nicht auf Gäste vorbereitet. Glücklicherweise war das Zimmer aber frei. Wir bekamen eine Kanne Tee und warteten kurz auf dem Balkon, während die Familie das Zimmer vorbereitete. Eine halbe Stunde später konnten wir die Unterkunft beziehen. Wir fühlten uns ein bisschen wie in einem Baumhaus. Da es schon recht spät war und es in Strömen regnete, luden unsere Gastgeber uns zum Abendessen ein und servierten uns verschiedenste einheimische Gerichte. Nach dem Festmahl legten wir uns schlafen.






