01. September 2019
Diamond Beach
Am Vormittag ruhten wir uns weiter aus und nahmen den Pool in Anspruch. Gegen Nachmittag kam der Hunger.Nach einem leckeren Essen sind wir anschließend zu unserem ersten Ausflugsziel gefahren, dem „Diamond Beach“. Dieser befindet sich in einer Bucht, die man über eine lange schmale Treppe erreicht. Viele Felsen zieren die Umgebung und das Wasser sieht mit seiner blauen Farbe total kräftig aus. Wenn man dem Trampelpfad ein kleines Stückchen weiter folgt, dann kommt man zu einem weiteren Strand, dem „Atuh Beach“.


Wir verschätzten uns mal wieder total mit der Zeit. Zwischendurch gab unsere Navigation den Geist auf und die Straßen waren in einem so schlechten Zustand, dass wir nur etwa eine Stunde vor Beginn des Sonnenunterganges ankamen. Dadurch blieben wir leider nicht sehr lange, machten aber ein paar Fotos und wurden auf dem Rückweg mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Eintrittsgelder wurden hier nicht verlangt, es wurde lediglich nach einer Spende für die Instandhaltung gebeten. Jeder kann selber entscheiden, wie viel er spenden möchte. Ein tolles Konzept.

Auf dem Rückweg hielten wir beim Restaurant „Singabu bar and grill“ an. Wartend auf das Essen, spielten wir Karten und lauschten der Livemusik. Uns gefiel die Atmosphäre sehr, das Essen war wirklich lecker und das Personal total kinderfreundlich. Abends bekam Levi dann noch eine Wassermelone von einem Mitarbeiter der Unterkunft geschenkt. Nach dem kleinen Nachtisch haben wir ihn schlafen gelegt und gemütlich den Abend ausklingen lassen.
02. September 2019
Crystalbay
Früh standen wir morgens auf und machten uns dann auf den Weg zur Crystalbay. Der Strand dieser Bucht ist im Gegensatz zu anderen sehr leicht zu erreichen. Hier gibt es einige Essensstände, Toiletten und Verkäufer, die verschiedene Schnorchelausflüge anbieten. Bei unserer Ankunft war es schön ruhig und nur wenige Menschen waren am Strand. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und machten es uns dort gemütlich, spielten ein Kartenspiel und buddelten im Sand.

Nach und nach wurde es deutlich voller am Strand und ehe wir uns versahen waren wir umzingelt von anderen Sonnenanbetern. Später liehen wir uns eine Schwimmweste für Levi aus und machten uns auf den Weg zum Schnorcheln. Wir warfen uns in die nicht gerade flachen Wellen und schwammen los. Um uns herum fuhren immer wieder Boote, mit zum Teil rücksichtslosen Fahrern. Weiter draußen, war der Anblick unter Wasser etwas enttäuschend. Die Korallen waren größtenteils zerstört und besonders abwechslungsreiche Fische konnten wir auch nicht entdecken. Geschweige denn etwas anderes. Eine teure Bootstour zum Schnorcheln hätte sich für uns nicht gelohnt. Daher waren wir froh, hierfür kein Geld ausgegeben zu haben. Auf dem Weg vom Meer zurück zum Strand musste gegen eine recht starke Strömung angeschwommen werden. Zum Glück ging dies mit unseren Schwimmflossen deutlich leichter. Als wir wieder am Strand waren, hatte das Meer den Sand schon bis an die Mauer verschluckt. Freundlicher Weise hatte jemand unsere Sachen vor der Flut gerettet und auf die Mauer gelegt. Alles in Allem aber haute uns der Strand nicht wirklich aus den Socken.

03. September 2019
Kelingking Beach
Um 6 Uhr morgens hieß es aufstehen, fertig machen, Sachen zusammenpacken und dann mit dem Roller los. Die Sonne ging gerade auf und der Wind wehte uns um die Ohren. Wir starteten im Norden. Je weiter wir Richtung Süden fuhren, desto schlechter wurden die Straßen. Eigentlich waren das gar keine Straßen mehr, sondern sandige Wege, die von Steinen und Schlaglöchern überseht waren. So kamen wir immer langsamer voran und in einigen Situationen musste ich sogar vom Roller absteigen und schieben. 1 ½ Stunden später war unser Ziel erreicht. Außer uns war genau ein weiteres Fahrzeug mit auf dem Parkplatz, der Rest war wie leergefegt. Der Eintritt war kostenlos, jedenfalls trafen wir niemanden, der Eintrittsgelder verlangte. Der restliche Weg erfolgte zu Fuß, vorbei an gerade öffnenden Restaurants. Und dann standen wir dort, mit dem Blick über die beeindruckenden Felsen des „Kelingking Beaches“. Was für eine Aussicht! Der grüne drachenartige Felsen ragte mystisch empor. Der weiße Strand unter uns war menschenleer und das türkis-blaue Meer spülte weiß schäumende Wellen an.

Außer uns waren zwei Mädels mit ihrem Guide da, ansonsten war es ruhig. Eine Gruppe Affen kletterte an den Mauern und Bäumen entlang. Wir standen noch eine Weile staunend da und machten dann schnell ein paar Fotos, bevor es zu voll wurde. Denn nach und nach kamen immer mehr Menschen. Gerne wären wir zu dem einladenden Strand heruntergegangen, das Risiko mit Levi war uns aber zu hoch. Es geht nämlich ziemlich Steil runter. Da unsere Mägen sich nun vor Hunger meldeten, setzten wir uns in eines der Restaurants und aßen etwas zum Frühstück. Gestärkt gingen wir zurück zum Parkplatz und staunten nicht schlecht. Es war kaum wiederzuerkennen, alles war voll geparkt und die Menschenmasse redete durcheinander. Da hat sich das frühe Aufstehen am Morgen doch gelohnt.
Broken Beach & Angel’s Billabong
Als nächstes machten wir uns auf den Weg zum Broken Beach, der in der Nähe lag. Die Straßen waren schon deutlich voller und auch deren Zustand besserte sich nicht. Wir kamen auf einem schon halb gefüllten Parkplatz an und parkten unseren Roller. Nach einem kleinen Weg und einige Treppen herunter, gelangten wir zum Angel’s Billabong. Dies ist ein natürlicher Pool, der sich in den umliegenden Felsen befindet. Die Felsen grenzen direkt ans tosende Meer, weshalb die Wellen zwischendurch Wasser hoch befördern. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir da waren, war der Pool wegen des zu hohen Wasserstandes geschlossen. Um ihn herum standen viele Leute, die sich das Naturschauspiel ansahen. Wir hätten uns das Ganze allerdings etwas pompöser vorgestellt.
Folgt man dem Weg, gelangt man nach einer kurzen Wanderung zum „Broken Beach“. Dies ist eine Bucht umhüllt von Felsen. Auf einer Seite verläuft ein Durchbruch im Gestein, durch den das Wasser vom Meer einströmt. Dies ähnelt einer Brücke, da man von oben einmal ganz um den „Brocken Beach“ herumspazieren kann. Beim Schauen nach unten, fällt ein sehr schöner Strand in den Blick. Wir haben von dort oben sogar einen Rochen im Meer entdecken können. Da Levi müde wurde, beschlossen wir uns auf den Rückweg zu machen.

Denn es lag noch ein ganz schön langer Weg vor uns, den wir auf keinen Fall im Dunkeln fahren wollten. Zurück beim Roller konnten wir unseren Augen kaum trauen. Der Parkplatz platze aus allen Nähten, überall waren Menschen. Wir waren froh dort wegzukommen. Den Rest vom Tag waren wir einfach nur am Pool und ruhten uns aus.























































