Sri Lanka hat und so so gut gefallen!
Das Land ist sehr vielfältig. Es gibt Berge, Teeplantagen, Städte und einsame raue weite Strände. Außerdem wohnen in dem Land viele interessante Tiere, wie Affen, Elefanten und Jaguare. Letztere haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Dafür konnten wir aber eine Menge Elefanten während einer Jeepsafari beobachten. Und sogar mit Haien sind wir geschwommen.
Wir waren ganz aus dem Häuschen, als wir eines Abends unser allererstes Glühwürmchen entdeckten. Gemeinsam haben wir ihm so lange zugesehen, bis es schließlich in der Ferne verschwand. Unbeschreiblich, was Levi auf unserer Reise schon alles kennenlernen und erfahren durfte. Dinge, die er in Deutschland so wahrscheinlich niemals erlebt hätte.
Noch dazu ist das Land unheimlich günstig und einfach zu bereisen. Egal ob für Essen, Unterkünfte oder Transport, man bezahlt jeweils nur wenige Euro. Mit den Bussen kommt man bis in die hinterste Ecke des Landes, erlebt spannende Fahrten, kommt mit den Einheimischen in den Kontakt und wird keinesfalls arm dabei.
Das Essen in Sri Lanka ist ausgezeichnet gut: Morgens gibt es je nach Unterkunft entweder ein westliches oder ein landestypisches Frühstück mit Kokosnuss Roties und Dhaalcurry (Linsencurry). Da Levi nicht der größte Curry – Fan ist, gab es für ihn morgens häufig Marmelade dazu. So konnte er die leckeren Rotis mit süßem Aufstrich genießen. Außerdem gibt es allerlei köstliches Gebäck, welches man entweder in Läden oder bei fahrenden Händlern erwerben kann. Dank unserer Unterkunft in Ella, haben wir wahrscheinlich jede einzelne Köstlichkeit probiert, denn dort wurde morgens immer reichlich aufgetischt und jeden Morgen gab es etwas anderes. Mittags kann man überall Reis und die abwechslungsreichsten Currys essen. Da geht es vom Dhaal-, über Jackfrucht-, bis hin zu Kartoffel- oder Kürbiscurry. Abends hat man bei lokalen Läden die Wahl zwischen gebratenen Nudeln, gebratenem Reis oder Kotthu. Das ist ein Mix aus gehacktem Brot und Gemüse, auch mit Ei und Fleisch erhältlich. Currys sind für die Einheimische eher ein Gericht zum Mittagessen und am Abend weniger verbreitet. In touristischen Restaurants bekommt man natürlich auch abends Currys und alles andere westliche, was das Herz begehrt. Die Portionen sind wirklich so groß, dass wir beispielsweise zu dritt von einer einzigen Portion Bratnudeln mit Gemüse satt geworden sind. Eine süße Nachspeise und Tee findet man auch immer und überall. Die Menschen trinken gerne Tee und dieser ist ausgesprochen gut. Logisch, wenn in dem Land so viel Tee angebaut wird.
Die Menschen in Sri Lanka haben wir als überaus freundlich, kinderlieb und vor allem hilfsbereit empfunden. Egal, wie aufgeschmissen wir manchmal waren, immer kam jemand her, um uns zum Beispiel den Weg zum richtigen Bus zu zeigen. Levi bekam täglich etwas geschenkt und er wurde aufs Feinste umsorgt, sodass es ihm auch ja an nichts fehlte.
Leider ist der Umgang, den die Menschen Tieren gegenüber pflegen nicht besonders schön anzusehen. So haben wir sogar einmal mitbekommen, wie ein Hund übel gegen den Kopf getreten wurde. Aber das kennen wir ja leider auch schon aus anderen Ländern.
Auch bei uns selber haben wir mittlerweile große Veränderungen festgestellt. Haben wir uns anfangs noch daran gestört, so ist es mittlerweile völlig normal für uns, stilles Wasser zu trinken. Wir haben außerdem gemerkt, dass es unseren Bäuchen ohne die ständige Kohlensäure um einiges besser geht. Außerdem essen wir viel schärfer und mit viel weniger Fleisch im Essen als in Deutschland. Heiße Duschen und gut riechende, kakerlakenfreie Räume sind für uns Gold wert, denn wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist und wir in Deutschland durch die dortigen Standards mehr als verwöhnt sind.
Seit dem schlimmen Anschlag Ostern 2019 haben die Einwohner Sri Lankas sehr zu leiden, denn die Besucher bleiben aus. Für Reisende ganz schön, denn so hatten wir nicht ein einziges Mal das Problem, dass ein Ort von Touristenmassen überrannt wurde. Für die Einheimischen ist das aber ganz schön schlimm. Leider haben wir immer wieder sehen müssen, wie sie ihre Unterkünfte und Restaurants aufgeben mussten, da sie nicht mehr in der Lage waren damit Geld zu verdienen.
Deshalb raten wir jedem, reist in das Land, lasst euch von ihm verzaubern und entdeckt all die schönen Orte hier.






























































